Gerd Riss ist wieder daheim

Von Rudi Hagen 07.12.11-05:06

Seit seinem Unfall im Juli 2010 war Gerd Riss nie mehr gesund. Jetzt plagte ihn auch noch die Galle.

Gerd Riss, der 11-fache Langbahn-Weltmeister und 23-fache deutsche Titelträger, der seine grandiose Bahnsportkarriere nach einem schweren Unfall im Juli 2010 beim WM-Lauf im französischen Marmande Mitte dieses Jahres für beendet erklären musste, erholt sich gerade von einem weiteren Krankenhausaufenthalt. SPEEDWEEK sprach mit dem Seibranzer.

Gerd, du musstest dich operieren lassen. Was war los?
Tja, das hatte nun mit meinem Rennunfall gar nichts zu tun. Ich musste mich einer Gallenoperation unterziehen, da ich vor kurzem starke Schmerzen hatte, die durch Gallensteine verursacht wurden. Ich bin am Freitag im Krankenhaus in Wangen im Allgäu operiert worden. Das war alles ganz unkompliziert, denn schon am Montag konnte ich wieder nach Hause. Am Dienstag musste ich dann auch gleich wieder arbeiten, denn seit mein Vater im März gestorben ist, liegt die Führung unserer kleinen Zimmerei bei mir. Da muss man sehen, wo man bleibt. Autofahren geht auch schon wieder.

Wie ist dein Gesundheitszustand insgesamt?
Also die Sache mit der Gallenblase ist halb so wild, denn die Galle produziert ja auch weiterhin die Flüssigkeit für die Verdauung. Ich sage mir im Nachhinein, mein Unfall in Frankreich hätte noch viel schlimmer ausgehen können. Mein Fusshebenerv rechts funktioniert zwar immer noch nicht – die Ärzte sagen, ich soll da noch Geduld haben –, aber ich bin froh, dass ich wieder auftreten und auch wieder arbeiten gehen kann.

Wie man hört, bleibt der Name Riss dem Bahnsport erhalten?
Das scheint wohl so. Meine beiden Söhne Mark und Erik werden wohl in der kommenden Saison für den MSV Herxheim starten, wenn die ein Speedway-Team für die 2. Liga melden.
 
Betreust du die beiden dann?
Wenn die Jungs anfangen, bleibe ich dabei. Motorräder und Material haben wir noch in der Werkstatt.

Was sagt deine Frau Diana dazu?
Frag’ sie doch selbst.

Diana, was sagst du, dass Mark und Erik jetzt auch mit dem Rennsport beginnen wollen?
Ja mei, wenn die wollen, was willst du da machen?

 

http://www.speedweek.de/art_23208.html

Abschlusstraining Herxheim

Fotos: Jörg Gaedtke

Sturz in Marmande 2010 Sturz in Marmande 2010

Riss besucht den Fahrradbasar der Japanhilfe

Freitag, den 24. Juni 2011 um 08:10 Uhr
Bad Wurzach - Zweiradsport Geyer organisiert im Rahmen der Japanhilfe am 25.6.2011 einen Fahrradbasar.  Es werden gebrauchte und neue Fahrräder verkauft. Vom Verkauf der gebrauchten Fahrräder geht bis zu einem Verkaufspreis von 50 Euro der komplette Betrag an die Japanhilfe.


Beim Verkauf teurerer Räder werden 50 Euro gespendet. Es gibt auch die Möglichkeit von Privat für Privat Fahrräder zu verkaufen. Hier können die Verkäufer angeben, ob sie die üblichen zehn Prozent oder zu gleichen Bedingungen wie Zweiradsport Geyer spenden möchten. Annahme der zu verkaufenden Räder ist am Samstag ab 8 Uhr 30; sie werden vom Team Geyer überprüft. Der Verkauf beginnt um 9 Uhr 30 und dauert bis 12 Uhr. Nicht verkaufte Räder können ab 12 Uhr 30 wieder abgeholt werden.

Ab 10 Uhr besucht der elffache Motorradweltmeister Gerd Riss den Basar, lässt sich mit seinen Fans fotografieren und gibt Autogramme. Die Firma ALPINE stellt einen aufgemotzten Fiat 500 aus und es werden Crepes von Armin Jocham (RuV der Leutkircher Bank) gebacken.

Schwäbische Zeitung 28. Mai 2011

DAS MOTORRAD 26. Mai 2011

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

19. Mai 2011 -Nordkurier:

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorradfahrer, hat sein Karriereende bekannt gegeben. Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorradfahrer, hat sein Karriereende bekannt gegeben.

Einer der erfolgreichsten Motorradpiloten, Gerd Riss aus Bad Wurzach, hat sein Karriere-Ende bekannt gegeben. Nach über zehnmonatiger Verletzungspause - er war beim WM-Lauf am 13. Juli 2010 im französischen Marmande schwer gestürzt - sieht der 46-Jährige trotz umfassender Reha-Bemühungen keine Chance mehr auf eine Rückkehr auf die Rennbahn und verzichtete auch auf seine Wildcard beim WM-Start am Pfingstsonntag.

Der Zimmerermeister aus dem Allgäu, der nie Profi war, tritt mit elf Weltmeistertiteln (achtmal Einzel und dreimal Team) und 23 deutschen Titeln als erfolgreichster Langbahnfahrer aller Zeiten zurück. Ungezählt sind seine weiteren Triumphe bei offenen internationalen und nationalen Rennen. Eine Bahn, die ihm besonders gut lag, war die Parchimer Sandbahn.

Der zweifache Familienvater hatte sich bei dem schweren Sturz einen Kreuzbandriss zugezogen und den Peroneusnerv am rechten Unterschenkel beschädigt. Trotz Nervenverpflanzung kann Riss den rechten Fuss bis heute nicht heben.

Gerne hätten ihn die Fans auch einmal auf dem Teterower Bergring erlebt. Aber von den einstigen Langbahn-Weltmeistern hatten nur der Simon Wigg, dessen englischer Landsmann Kelvin Tatum und Robert Barth aus Memmingen diesen Schritt gewagt.

Riss wird sich künftig noch mehr um seinen Handwerksbetrieb und seine Familie mit den zwei Söhnen kümmern müssen. Denn am 27. März traf ihn ein schwerer Schicksalsschlag, Sein Vater, der vor allem auch sein beruflicher Förderer war, verstarb unerwartet an diesem Tag mit 73 Jahren.

Wenn es die Gesundheit zulässt, will Riss auf seiner Heimbahn in Herxheim 2012 ein Abschiedsrennen fahren.

Verletzungen zwingen den Multiweltmeister zum Karriereende

18. Mai 2011 18. Mai 2011
Der elfmalige Weltmeister im Langbahnfahren Gerd Riss beendet seine Karriere. Der elfmalige Weltmeister im Langbahnfahren Gerd Riss beendet seine Karriere.

Auch zehn Monate nach seinem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande ist Gerd Riss (Bad Wurzach/MSV Herxheim) weit davon entfernt, gesund zu sein. Nun erklärt der erfolgreichste Langbahnpilot aller Zeiten seinen Rücktritt vom Bahnsport.

 

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," erklärt Gerd Riss, mit elf Weltmeister- und 23 DM-Titeln erfolgreichster Langbahnfahrer aller Zeiten, seinen Entschluss, der ihm wochenlang schlaflose Nächte bereitete.

Der Bad Wurzacher hatte sich am 13. Juli 2010 beim GP-Rennen in Marmande unter anderem einen Kreuzbandriss zugezogen und sich den Peroneusnerv am rechten Unterschenkel beschädigt. Bis heute kann er trotz einer Nervenverpflanzung den rechten Fuss nicht heben und nur mit Einschränkungen gehen: "Letzte Woche wollte ich Motocross trainieren. Ich musste es sofort abbrechen", erklärte der 46-jährige Zimmerermeister deprimiert.

 

"Ich habe immer gesagt, im Mai muss die Entscheidung fallen. Es juckt mich immer noch aufs Motorrad zu steigen, deshalb tut dieser Entschluss  weh." Der Tod seines Vaters am 27. März und die Übernahme der elterlichen Firma machte die Entscheidung für Riss auch nicht einfacher. Nach 30 Jahren blickt er auf eine einzigartige Motorsportkarriere zurück. Die FIM gab dem verletzten Riss für die Langbahn-WM 2011 sogar eine Wildcard. Von seinen Fans geliebt, von den Gegnern gefürchtet, polarisierte Riss in der deutschen Bahnsportszene jahrzehntelang. Wenn es gesundheitlich geht, will er 2012 auf seiner Heimbahn in Herxheim ein Abschiedsrennen fahren.

 

Gerd Riss im MOTORRAD-Porträt aus dem Jahre 1996

Kein Comeback nach Verletzung: Riss hört auf

18. Mai 2011 18. Mai 2011

Bad Wurzach/ Herxheim (rhp). Auch zehn Monate nach seinem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande ist Gerd Riss (Bad Wurzach/MSV  Herxheim) weit davon entfernt, gesund zu sein. Nun erklärt der erfolgreichste Langbahnpilot aller Zeiten seinen Rücktritt vom Motorrad-Bahnsport. „Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit”, sagte Riss, mit elf Weltmeister- und 23 deutschen Titeln erfolgreichster Langbahnfahrer aller Zeiten.


Der zweifache Familienvater hatte sich am 13. Juli 2010 in Marmande unter anderem einen Kreuzbandriss am Knie zugezogen und sich den Peroneusnerv am rechten Unterschenkel beschädigt. Bis heute kann er trotz einer Nervenverpflanzung den rechten Fuß nicht heben und nur mit Einschränkungen gehen: „Letzte Woche wollte ich Motocross trainieren. Ich musste es sofort abbrechen”, erklärte der 46-jährige Zimmerermeister deprimiert. Wenn es gesundheitlich geht, will er aber 2012 auf seiner Heimbahn in  Herxheim ein Abschiedsrennen fahren.

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

18. Mai 2011 18. Mai 2011

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. Der mit elf Welt- und 23 deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

 

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," sagte der 46-Jährige. Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen.

 

Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

17. Mai 2011

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. „Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Aber ich bin noch nicht gesund“, so Riss.

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. Der mit elf Welt- und 23 deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

„Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit,“ sagte der 46-Jährige. Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen. Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

17. Mai 2011 17. Mai 2011

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. Der mit elf Welt- und 23 deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

 

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," sagte der 46-Jährige. Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen. Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

17. Mai 2011 17. Mai 2011

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. Der mit elf Welt- und 23 deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," sagte der 46-Jährige. Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen. Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Riss erklärt Rücktritt

17. Mai 2011 17. Mai 2011

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet.

Der mit elf Welt- und 23 Deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," sagte der 46-Jährige.

Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen. Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

17. Mai 2011- Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. "Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Aber ich bin noch nicht gesund", so Riss.

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. Der mit elf Welt- und 23 deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

 

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," sagte der 46-Jährige. Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen. Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Langbahnfahrer Riss beendet Karriere

17. Mai  2011 17. Mai 2011

Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. Der mit elf Welt- und 23 deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," sagt der 46-Jährige. Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen. Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Gerd Riss: Rücktritt!

17. Mai 2011 - Speedweek

Zwei Jahrzehnte war Gerd Riss weltspitze Zwei Jahrzehnte war Gerd Riss weltspitze

Zehn Monate nach dem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande erklärte Gerd Riss, der erfolgreichste Langbahn-Pilot aller Zeiten, seinen Rücktritt vom Bahnsport.

«Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit», erklärt Gerd Riss, mit elf Weltmeister- und 23 DM-Titeln erfolgreichster Langbahnfahrer aller Zeiten, seinen Entschluss, der ihm wochenlang schlaflose Nächte bereitete.

Der zweifache Familienvater aus Seibranz in Oberschwaben hatte sich am 13. Juli 2010 beim Grand Prix in Marmande unter anderem einen Kreuzbandriss im Knie zugezogen und sich den Peroneusnerv am rechten Unterschenkel beschädigt. Bis heute kann er trotz einer Nervenverpflanzung den rechten Fuss nicht heben und nur mit Einschränkungen gehen: «Letzte Woche wollte ich Motocross trainieren. Ich musste es sofort abbrechen», erklärte der 46-jährige Zimmerer-Meister deprimiert.

«Ich habe immer gesagt, im Mai muss die Entscheidung fallen. Es juckt mich immer noch, aufs Motorrad zu steigen, deshalb tut dieser Entschluss weh», so Riss.
Der Tod seines Vaters am 27. März und die Übernahme der elterlichen Firma machte die Entscheidung für Riss auch nicht einfacher.
Nach 30 Jahren blickt er auf eine einzigartige Motorsportkarriere zurück. Die FIM gab dem verletzten Riss für die Langbahn-WM 2011 sogar eine Wildcard. Von seinen Fans geliebt, von den Gegnern gefürchtet, polarisierte Riss in der deutschen Bahnsportszene jahrzehntelang. Wenn es gesundheitlich geht, will er 2012 auf seiner Heimbahn in Herxheim ein Abschiedsrennen fahren.

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

17. Mai 2011 AFP-Presseagentur

Köln — Gerd Riss, einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten, hat seine Karriere beendet. Der mit elf Welt- und 23 deutschen Meistertiteln erfolgreichste Langbahnfahrer der Motorsport-Geschichte erklärte zehn Monate nach einem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande seinen Rücktritt.

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit," sagte der 46-Jährige. Riss hatte einen Kreuzbandriss und einen Nervenschaden am Unterschenkel erlitten und kann noch immer nicht richtig gehen. Sein letztes sportliches Ziel ist nun ein Abschiedsrennen auf seiner Heimbahn in Herxheim.

Motorrad-Pilot Riss beendet Karriere

17. Mai 2011 Pressemitteilung

BAD WURZACH - Auch zehn Monate nach dem schweren Sturz beim französischen WM-Lauf in Marmande ist Gerd Riss (Bad Wurzach/MSV Herxheim) weit davon entfernt, gesund zu sein. Heute erklärt der erfolgreichste Langbahnpilot aller Zeiten seinen Rücktritt vom Bahnsport.

 

«Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund, geschweige denn fit,“ erklärt Gerd Riss, mit elf Weltmeister- und 23 DM-Titeln erfolgreichster Langbahnfahrer aller Zeiten, seinen Entschluss, der ihm wochenlang schlaflose Nächte bereitete. 

 

Der Bad Wurzacher zweifache Familienvater hatte sich am 13. Juli 2010 beim GP-Rennen in Marmande unter anderem einen Kreuzbandriss am Knie zugezogen und sich den Peroneusnerv am rechten Unterschenkel beschädigt. Bis heute kann er trotz einer Nervenverpflanzung den rechten Fuss nicht heben und nur mit Einschränkungen gehen: «Letzte Woche wollte ich Motocross trainieren. Ich musste es sofort abbrechen», erklärte der 46-jährige Zimmerermeister deprimiert.

 

Abschiedsrennen in 2012

«Ich habe immer gesagt, im Mai muss die Entscheidung fallen. Es juckt mich immer noch aufs Motorrad zu steigen, deshalb tut dieser Entschluss  weh.» Der Tod seines Vaters am 27. März und die Übernahme der elterlichen Firma machte die Entscheidung für Riss auch nicht einfacher. Nach 30 Jahren kann blickt er auf eine einzigartige Motorsportkarriere zurück. Die FIM gab dem verletzten Riss für die Langbahn-WM 2011 sogar eine Wildcard. Von seinen Fans geliebt, von den Gegnern gefürchtet, polarisierte Riss in der deutschen Bahnsportszene jahrzehntelang. Wenn es gesundheitlich geht, will er 2012 auf seiner Heimbahn in Herxheim ein Abschiedsrennen fahren.

 

Gerd Riss tritt vom Rennsport zurück

17, Mai 2011 - Nach zehnmonatiger Leidenszeit hat Gerd Riss die Reissleine gezogen: Der erfolgreichste Langbahnfahrer aller Zeiten erklärte seinen sofortigen Rücktritt vom Bahnsport.

Am heutigen Dienstag beendete Gerd Riss alle Spekulationen über seine Rückkehr auf die Sandbahn. Der elffache Langbahn-Weltmeister traf die Entscheidung, sofort zurückzutreten, nachdem sich sein Gesundheitszustand nach dem schweren Unfall am 13. Juli 2010 in Marmande trotz Operationen und mehrwöchigen Rehaprogrammen nicht entscheidend verbessert hat.

 

Rennen fahren, um zu gewinnen

"Wenn ich Rennen fahre, will ich gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ich fit bin. Aber ich bin noch nicht gesund", erklärte Riss seinen überraschenden Schritt.

Der erfolgreichste deutsche Bahnsportler der Geschichte wird damit auch die Wildcard zurückgeben, die ihm die FIM für die am Pfingstsonntag in Marienbad beginnende Langbahn-Weltmeisterschaft 2011 zugeteilt hatte.

Hintergründe zum sofortigen Rücktritt von Gerd Riss lesen Sie in der Printausgabe von MOTORSPORT aktuell, seit heute beim Zeitschriftenhändler, oder im Abo erhältlich.

Riss: «Ich bin noch nicht soweit»

Die Wochenzeitschrift SPEEDWEEK berichtet in der aktuellen Ausgabe vom 19. April über den Gesundheitszustand von Gerd Riss.

Ob der achtfache Langbahn- und dreifache Team-Weltmeister Gerd Riss (45) seine Bahnsportkarriere fortsetzen kann, steht in den Sternen - heute mehr denn je.

Der Rekord-Langbahn-Weltmeister war im vergangenen Jahr beim Grand Prix in Marmande schwer gestürzt und konnte aufgrund der Verletzungsfolgen seinen Titel nicht verteidigen.

Bei dem Sturz war der Peroneus-Nerv am rechten Unterschenkel des Seibranzers beschädigt worden. Bei der anschliessenden Operation wurde ihm aus dem linken Bein ein Hautnerv transplantiert, weil die rechte Fusshebefunktion fehlte. Danach musste er vier Wochen stramm liegen. Dabei wurde die Fusshaltung angewinkelt fixiert, damit der Nerv nicht belastet wurde. Das wiederum hat dazu geführt, dass er das Knie lange nicht strecken und auch nicht ganz abwinkeln konnte. Nach einer weiteren Operation in Günzburg am 27. Dezember musste Riss anfangs noch an Krücken gehen, jetzt geht es wieder einigermassen normal voran.

Am 27. März traf ihn ein erneuter Schicksalsschlag: Sein Vater Paul Riss verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von 73 Jahren

SPEEDWEEK sprach mit dem Seibranzer.

 

Wie geht es dir heute?
Rein gesundheitlich geht es aufwärts, Schritt für Schritt.

Hast du Schmerzen?
Nein, aber es dauert alles seine Zeit. Der Nerv muss wachsen. Die Ärzte haben gesagt, es kann ein halbes, vielleicht auch ein ganzes Jahr dauern, bis die Fussfunktion wieder einigermassen normal ist.

Dein Vater ist kürzlich gestorben.
Ja, leider... Er hatte zwar schon seit längerer Zeit gesundheitliche Probleme, aber in der Woche zuvor ging es ihm noch gut. An dem Tag, an dem es passierte, waren wir morgens noch zusammen. Sein Hobby waren die Pferde, die bei uns im Stall stehen. Wir haben gemeinsam neue Zäune für die Weide gemacht, dann bin ich nach Inzell gefahren zum Eisspeedway. Als ich am gleichen Abend wieder nach Seibranz kam, bin ich gleich schlafen gegangen und habe auch kein Telefon mehr gehört. Meine Mutter hat es mir dann am Sonntagmorgen gesagt.

Was bedeutet das für dich?
Es ist ein grosser Verlust für mich. Er war in den Anfangsjahren mein grosser sportlicher Förderer. Später musste ich dann aber auch immer mitarbeiten in seinem Betrieb. Da wurde nichts geschenkt. Jetzt muss ich natürlich alles selbst regeln im Betrieb, ich habe noch mehr Verantwortung. Ich kann körperlich noch nicht so wie es sein sollte, aber ich muss den anderen helfen, so gut es geht. Nach dem Winter gibt es jetzt auch wieder mehr zu tun.

Bleibt da noch Platz für den Sport?
Momentan bin ich noch nicht wieder so weit, dass ich Motorrad fahren könnte.

 

 

Neue Langbahn-Dimension in Groningen

Motorsport Aktuell 31. März 2011: Der holländische Verband verlegt seinen Grand Prix in den Stadtpark von Groningen. Die Teilnahme von Gerd Riss an der WM ist wieder ungewiss.

Langbahn-GP 2011 auf der 1080 Meter langen Pferderennbahn im Stadtpark von Groningen - mit Gerd Riss? Langbahn-GP 2011 auf der 1080 Meter langen Pferderennbahn im Stadtpark von Groningen - mit Gerd Riss?

Der niederländische KNMV hat in der dieses Jahr auf sieben Rennen erweiterten Langbahn-Weltmeisterschaft ein Zeichen gesetzt. Der Veranstalter Motorsport Stichting Aduard trägt den niederländischen GP nicht auf seiner Sandbahn in Aduard aus, sondern – gemeinsam mit dem Club aus Roden – auf einer 1080 Meter langen Pferderennbahn im Stadtpark von Groningen.

Groningen ist die Metropole im Norden der Niederlande und "Hauptstadt" der Provinz Groningen, wo sich das Interesse am Bahnsport in den Niederlanden konzentriert. Die Vorzeigerennbahn liegt zudem direkt an der Autobahn A7.

 

Riss' Start ist ungewiss

Ironie des Schicksals: Der letztjährige FIM-Race-Koordinator Ulli Ehlert hatte den Wechsel in den Stadtpark von Groningen angestossen. Ehlerts Vertrag wurde im Oktober 2010 von der FIM aufgelöst – für die Inspektion der Bahn in Groningen erhielt er von der FIM die Reisekosten nicht erstattet, weil er "keinen Auftrag dazu hatte".

Ob der Rekord-Langbahn-Weltmeister Gerd Riss mit der FIM-Wildcard an der WM 2011 teilnimmt, ist nach wie vor ungewiss. Von seinen noch nicht auskurierten gesundheitlichen Problemen abgesehen, musste der beste Langbahnfahrer aller Zeiten letzten Sonntag (27. März) den Tod seines Vaters Paul Riss hinnehmen.

Paul Riss war in den Anfangszeiten seiner Bahnsportkarriere der grösste Förderer von Gerd. Ohne seinen Vater hätte der Seibranzer seine einzigartige Karriere vermutlich niemals aufnehmen können.

Riss: Ich setze alles ans Comeback

4. Januar 2011 - Motorsport Aktuell:

Am 27. Dezember wurde Gerd Riss (45) im Klinikum in Günzburg an seinem beschädigten Peroneus-Nerv am rechten Unterschenkel operiert. Da der Nerv infolge seines Unfalls am 13. Juli 2010 in Marmande gequetscht war und Riss seither im rechten Fuß kein Gefühl mehr hatte, transplantierten die Ärzte aus seinem linken Bein einen Hautnerv und setzten ihn im rechten Bein unterhalb des Knies zwischen die beschädigten Partien des Peroneus-Nervs ein.

Nach Auskunft der Ärzte verlief der Eingriff erfolgreich. „Ich muss das rechte Bein jetzt drei Wochen schonen, damit die Nähte nicht reissen und gehe jetzt wieder auf Krücken. Danach fange ich wieder mit Krankengymnastik an. Erst im Juni gibt es eine Nachuntersuchung in Günzburg. Der Nerv regenieriert sich nur um 7 Milimeter pro Woche. Das kann bis zu einem halben Jahr dauern, hat der Arzt gesagt“, erklärt Riss.

Unbeschadet seiner schwierigen gesundheitlichen Situation hat der achtfache Einzel- und dreifache Teamweltmeister inzwischen den festen Vorsatz gefasst, sich nicht mit dem Sturz in Marmande, der ihn aus der WM 2010 hinaus katapultierte, von seiner einzigartigen Motorsport-Karriere zu verabschieden.

Die Chance, um den WM-Titel zu fahren, nicht herschenken

„Die FIM hat mir eine Wildcard für die WM-Saison 2011 gegeben. Es war das erste Mal, dass die FIM vier Wildcards statt drei vergeben hat und ich denke, dass sie sich dabei etwas gedacht haben. Ich glaube, dass ich diese Gelegenheit, noch einmal um den WM-Titel zu fahren, nicht herschenken sollte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Herren mir diese Chance geben, damit ich sie liegen lasse und sie an einen anderen Fahrer weiterreiche. Ich werde alles daransetzen zur neuen Saison wieder fit zu sein“, zeigt sich der schwäbische Zimmerermeister nach dem Jahreswechsel entschlossener denn je im Hinblick auf die Saison 2011.

Dass es ihm mit seiner Comeback-Ankündigung ernst ist, unterstreicht folgende Anektode: Vom MSa-Reporter darüber informiert, dass beim Eisspeedwayrennen in Flims/CH am 14./15. Januar ein Fun-Race in Karts auf dem Eis mit zahlreicher Stars der internationalen Motorsportszene stattfindet, wollte Gerd Riss spontan bei dem Showrennen selbst mitfahren: „Das könnte gehen. Ich fahre Auto, also kann ich auch Kartfahren“.

Trotz OP: Gerd Riss will zurück aufs Oval

3. Januar 2011 - Schwäbische Zeitung:

Gerd Riss ist vergangene Woche erneut operiert worden. Gerd Riss ist vergangene Woche erneut operiert worden.

Ein knappes halbes Jahr nach seinem schweren Unfall beim WM-Lauf im französischen Marmande ist Gerd Riss in der vergangenen Woche erneut unterm Messer gelegen.Geht es nach ihm, will der Langbahn-Rekordweltmeister trotz immer noch möglichen bleibenden Unfallfolgen zurück auf das Oval und bei der Langbahn-Weltmeisterschaft 2011 dabei sein.

Das rechte Bein ist eingebunden. Auch orangefarbene Jodreste zeugen von der Operation an der neurochirurgischen Abteilung des Klinikums Günzburg zwei Tage zuvor. „Es geht schon wieder“, sagt Gerd Riss. „Die erste Nacht hatte ich ziemliche Schmerzen, heute komme ich bereits ohne Schmerzmittel aus.“ Der fünfstündige Eingriff selbst war alles andere als eine Kleinigkeit. Ob der Versuch geglückt ist, den geschädigten Peroneus- oder Fußhebernerv durch die Transplantation eines Nervs aus dem linken Bein wieder zu neuem Leben zu erwecken, lässt sich erst in einigen Monaten sagen. Läuft alles optimal, wächst der Nerv Millimeter für Millimeter nach und nimmt seine Funktion wieder auf. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht. Fakt ist derzeit: Erst einmal sind Schonung und drei Wochen Krücken angesagt. Riss: „Der Nerv wurde mit Fäden, die dünner als ein Haar sind, an- und zusammengenäht. Ich darf das Bein daher überhaupt nicht belasten.“

Am Wunsch und Willen, die Rennsportkarriere fortzusetzen, hat sich für Gerd Riss nichts geändert: „Die Operation habe ich machen lassen, um die Chance zu wahren, wieder richtig gehen zu können. Sie hat nichts, aber auch gar nichts, mit dem Sport zu tun.“ Schon in früheren Interviews hat Riss wiederholt erklärt, dass der Einsatz des rechten Beines im Bahnsport nicht von allzu großer Wichtigkeit sei und das mit einem Taubheitsgefühl verbundene Hebeproblem wenig Bedeutung für ihn als Motorsportler habe: „Mit Hilfe einer Orthese ist das Bein geschützt und gestützt. Ich denke, dass ich in Zukunft so fahren werde.“

 

Mitte November hat Gerd Riss - neben seinem Reha-Programm - mit intensivem Schwimmtraining das übliche Vorsaison-Trainingsprogramm wieder aufgenommen: „Der Muskelaufbau ist da. Durch die OP muss ich jetzt allerdings erst einmal eine Pause einlegen.“ Spekulationen über ein vorzeitiges Karriereende oder einem Verzicht auf die Langbahn-Weltmeisterschaft 2011, für die Riss eine Wildcard erhalten hat, erteilt der 45-Jährige eine Absage: „Nach wie vor gilt: Ich will noch mal fahren und habe das ernsthaft vor! Was ich allerdings nicht weiß, ist, wie sich die ganze Sache mit meinem Bein in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.“

Noch ist viel Zeit: Die Bahnsportsaison beginnt für die Langbahnpiloten ohnehin erst im Mai. Der erste von sieben Weltmeisterschaftsläufen in Marienbad ist auf den 12. Juni terminiert. „Vor allem die Grand Prix in Norwegen und Finnland reizen mich sehr“, sagt Riss: „Darauf freue ich mich.“ Für den elffachen Weltmeister wird die Transplantation nicht die letzte Operation sein, die auf seinen schweren Sturz im Juli in Marmande zurückgeht. Noch steht auch ein Eingriff in Sachen Kreuzbandriss aus. „Das werde ich dann wohl im kommenden Winter in Angriff nehmen“, sagt Riss: „Auch das dürfte eigentlich keine Probleme mit sich bringen. Mit einem gerissenen Kreuzband kann man durchaus leben, wenn man nicht gerade Fußballer ist.“ Das Klinikum Günzburg verließ Riss an Tag drei nach der Operation und deutlich früher als geplant: „Ich fühle mich fit und wollte Silvester einfach zu Hause verbringen.“